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Am 11. Mai 1984, im Alter von 18 Jahren und 8 Monaten begann meine aktive Rallyezeit mit der Teilnahme an der Rallye 200 des Wuppertaler Touring Clubs.

Früh infiziert vom Rallye-Virus durch den Freundeskreis,war es an diesem Tag soweit und so machten wir, Heinz-Gerd Dörpinghaus als Beifahrer und ich, uns auf den Weg nach Wuppertal mit meinem Opel Kadett C Coupe.

1984 brachte zwei wesentliche Änderungen im nationalen Rallyesport. Aus den Clubsport-Rallyes mit max. 800m langen Bestzeitprüfungen wurde die Rallye 200 mit 200 km Gesamtstrecke und max. 6 Wertungsprüfungen a. 5km auf Bestzeit. Parallel wurde mit der Gruppe G eine Kategorie für serienmässige Fahrzeuge eingeführt. Die Klasseneinteilung erfolgte nach Leistungsgewicht.

So starteten wir dann mit dem 75PS Kadett in der Klasse G5. Ein Serienauto mit Bilstein-Stoßdämpfern - ansonsten serienmässig inkl. Strassenreifen. Nachdem wir zweimal kurz die Strecke verlassen hatten, war auch die Nervosität im Griff - am Ende kam ein 4.Klassenplatz und der erste Pokal heraus.

Das Jahr brachte dann noch weitere 8 Rallyeveranstaltungen für unser junges Team. Das Auto bekam einen Überrollkäfig, Schalensitze, einen Unterfahrschutz und irgendwann auch bessere Reifen. 2 wichtige Erkenntnisse sind noch zu erwähnen - Rallye kostet Geld (und das war als Lehrling chronisch knapp) und eine neue Leidenschaft -SCHOTTER - auf losem Untergrund konnte man die Defizite des Autos am ehesten fahrerich wett machen. Parallel entdeckte ich meine Eignung als Beifahrer bei Rallyes und Orientierungsfahrten. 

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